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ca. 3500 v. Chr.
Historiker vermuten, dass zu dieser Zeit die erste Besiedlung durch Iberische Einwanderer aus Afrika erfolgte.

ca. 2000 v. Chr.
Einwanderern aus dem östlichen Mittelmeer werden auf Mallorca sesshaft.
Auf Mallorca dominiert die Megalithkultur, in deren Folge die typischen Turmbauten, auch Talaiots genannt, entstehen.

ca. 1000 v. Chr.
Handelsbeziehungen mit Phöniziern und Griechen werden aufgebaut und gepflegt.
In deren Folge entstehen die ersten Handelssiedlungen auf Mallorca.

123 vor Chr.
Besetzung der Balearen durch die Römer. Die Städte Palma, Inca und Pollentia (heute Alcudia) werden gegründet.
Eine 500 Jahre währende, friedliche Epoche unter römischer Verwaltung beginnt.

450 n. Chr.
Die Vandalen erobern Mallorca und zerstören fast alle römischen Strukturen auf der Insel.

535 n. Chr.
Byzantinische Truppen erobern Mallorca und stellen die Insel unter die Herrschaft des oströmischen Reiches.

902 n. Chr.
Araber aus Marokko erobern Mallorca. Eine mehr als 300-jährige maurische Herrschaft beginnt.
Neue technische Systeme (z.B. Bewässerungssysteme, Gartenkultur) und wirtschaftlicher Wohlstand halten Einzug.

1229
Unter König Jaume I können die Balearen von den Christen zurückerobert werden.
Mallorca blüht wirtschaftlich und kulturell erneut auf.

1276
Jaume II deklarierte Mallorca zu einem unabhängigen Königreich. Zeiten der kriegerischen Auseinandersetzungen aber auch des wirtschaftlichen Aufschwungs folgen, in dessen Folge Palma de Mallorca zu einer angesehenen Handels- und Hafenstadt heranwuchs. Erst Sancho I und später Jaume III traten im Lauf der Zeit die Erbschaft des Königreiches an.

1349
Pedro IV von Aragon siegt in der Schlacht von Llucmajor über die Truppen von Jaime III.
Mallorca verliert seine Unabhängigkeit und wird als Provinz des Königreichs Aragon eingliedert.
Ein herber Rückschlag für die Bewohner, deren Insel bis zur Autonomie von 1983 vom Festland aus regiert wird.

14. - 15. Jh.
Mallorca durchlebt eine unruhige Zeit. Hohe Abgaben mussten an das Königreich Aragon errichten werden und schürten den Unmut der Inselbewohner. In der Folge kam es immer wieder zu teilweise blutigen Auseinandersetzungen. Eine Pestepidemie wütet auf der Insel und reduziert die Bevölkerung Mallorcas massiv.
Auf der anderen Seite werden aber auch technische Neuerungen und neue landwirtschaftliche Kenntnisse eingesetzt. Riesige Ölplantagen entstehen und prächtige Bauten wie z.B. die Kathedrale La Seu in Plama entstehen. Letztendlich profitiert Mallorca und entwickelt sich zu einem der wichtigsten Handelsumschlagplätze im westlichen Mittelmeer.

16. - 18. Jh.
Nach und nach erlangen die Türken die Herrschaft über den Mittelmeerraum und dämmen den Handel massiv ein. Immer wieder wird Mallorca von türkischen Piraten heimgesucht und Städte geplündert. Um die Piraten abzuwehren werden massive Befestigungsanlagen errichtet und beeindruckende, festungsartige Gutshöfe entstehen auf Mallorca.
In Folge der spanischen Erbfolge wird Mallorca schließlich dem Spanischen Königreich einverleibt. Die türkische Flotte verliert im Mittelmeerraum an Einfluss und Mallorca erlebt eine neue wirtschaftliche Blüte.

19. Jahrhundert
Nach der Entdeckung Amerikas verliert Mallorca stark an strategischem und wirtschaftlichem Interesse. Handelsgüter wie Wein, Mandeln und Oliven bescheren der Insel einen gewissen Wohlstand, an die früher erlebte wirtschaftliche Blüte kann Mallorca aber nicht mehr anknüpfen. Nach wie vor sind jedoch Mallorcas Handelsschiffe auf den Weltmeeren zu finden, 1833 wird sogar ein regelmäßiger Linienverkehr zwischen Palma und Barcelona eingerichtet.

20. Jahrhundert
Vom 1. und 2. Weltkrieg kaum berührt, hat vor allem der spanische Bürgerkrieg zu erheblichen Zerstörungen und zahlreichen Opfern auf Mallorca geführt. 1983 erhält Mallorca einen Autonomiestatus eingeräumt und somit seine Unabhängigkeit zurück. Vergleichen kann man diesen Status mit der Eigenständigkeit eines deutschen Bundeslandes.
Schon Anfang des Jahrhunderts wird Mallorca als Reiseziel entdeckt und ein Besucherrekord jagt seit dem den anderen. Waren es in den 20. Jahren ca. 50.000 Besucher, konnte Mallorca 1960 schon fast eine Millionen und 1990 etwa sechs Millionen Touristen zählen. Auch wenn die Besucherzahlen mittlerweile stagnieren, ist Mallorca eines der beliebtesten Ferienziele im Mittelmeerraum. Der Tourismus wurde im Laufe der Zeit die wichtigste Einnahmequelle der Insel und ist eigentlich nicht mehr wegzudenken.

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